2025/2026 27. Spieltag: Chemnitzer FC - FC Carl Zeiss Jena 4:1

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Spieldaten
Wettbewerb Regionalliga, 27. Spieltag
Saison Saison 2025/2026, Rückrunde
Ansetzung Chemnitzer FC - FCC
Ort Stadion An der Gellertstraße
in Chemnitz
Zeit So. 22.03.2026 14:00 Uhr
Zuschauer 6.398
Schiedsrichter Johannes Schipke
Ergebnis 4:1 (1:1)
Tore
  • 0:1 Oduah (22.)
  • 1:1 Bozic (44.)
  • 2:1 Baumgart (49.)
  • 3:1 Stockinger (56.)
  • 4:1 Damer (90.)
Andere Spiele
oder Berichte

Aufstellungen

Trikotfarben
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CFC
Daniel Adamczyk
Samuel Biven (58. Leon Damer), Georg Hempel (66. Artur Mergel), Tobias Stockinger, Anton Rücker, Aaron Mensah (80. Pepe Pharell Phillipp), Roman Eppendorfer, Felix Müller, Tom Baumgart, Dejan Bozic, Martial Ekui
Trainer: Benjamin Duda
Trikotfarben
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Jena
Marius Liesegang
Malik Talabidi, Maurice Hehne (, 43.), Sören Reddemann, Nils Butzen
Moritz Fritz (46. Jannes Werner), Justin Schau, Alexander Prokopenko (74. Amar Suljic)
Timon Burmeister (74. Marcel Hoppe), Emeka Oduah (46. Paul Krämer), Kevin Lankford (74. Nicolas Wähling)
Trainer: Volkan Uluc

Spielbericht

FCC unterliegt in Unterzahl dem Chemnitzer FC

In einem Spiel, das der FC Carl Zeiss Jena bis zu einem extrem strittigen Elfmeter und einem damit verbundenen Platzverweis für Maurice Hehne völlig im Griff hatte, musste sich die Zeiss-Elf, die eine Halbzeit in Unterzahl absolvieren musste, letztlich deutlich mit 1:4 (1:1) dem Chemnitzer FC geschlagen geben.

Dabei sah es fast eine komplette Halbzeit lang danach aus, als würde der FCC den gastgebenden Himmelblauen, die mit großen Personalsorgen in die Partie gingen, das Nachsehen geben. Jena übernahm früh die Kontrolle im Spiel, hatte eine gute Balance und setzte einen offensiv nicht stattfindenden Chemnitzer FC mit den agilen Alexander prokopenko, Kevin Lankford und Emeka Oduah immer wieder unter Druck. Dieses Trio war es dann auch, dass nach feinem Zusammenspiel, bei dem Lankfort gleich zwei Mal seinn Gegenspieler düpierte, für die verdiente Jenaer Führung sorgte. Lankford, von prokopenko in Szene gesetzt, setzte sich bis zur Grunlinie durch und legte den Ball mustergültig zurück auf Emeka Oduah, der den Ball aus etwa acht Metern trocken ins Eck einschweißte (23.). In der Folgezeit boten sich dem FCC weitere Möglichkeiten, doch versäumte er es erneut, mit einem weiteren Tor, die Weichen frühzeitig in die richtige Richtung zu stellen. Als sich die 6.400 Fans im Stadion, darunter gut 1.300 aus Jena, auf den Pausenpfiff einstellten, dann der Schock: Maurice Hehne, der nach einer zu kurzen Kopfballklärung Chemnitz' Bozic verfolgte, soll diesen nach Ansicht von Schiedsrichter Schipke regelwidirg zu Fall gebracht haben. Er entschied zum Entsetzen des Jenaer Anhangs nicht nur auf Foulelfneter, sondern bestrafte doppelt, indem er dem vermeintlichen Sünder auch noch mit Rot belegte. Die Ansicht der TV-Bilder, die kein erkennbares Foul offenbarten, machten deutlich, dass der Elfmeter höchst umstritten war. Dass aber hier sogar doppelt bestraft wurde, machte es für den FCC umso härter. Den Elfmeter ließ sich Bozic nicht nehmen und besorgte das aus Chemnitzer Perspektive mehr als schmeichelhafte 1:1 kurz vor der Pause.

FCC-Trainer Volkan Uluc nahm Moritz Fritz und Emeka Oduah aus der Partie und brachte Paul Krämer, der auf die Linksverteidigerposition rückte, sowie Jannes Werner, der auf der Doppelsechs neben Justin Schau agierte. Jena war deutlich anzumerken, dass man sich auch zu zehnt nicht geschlagen geben und um den Sieg kämpfen würde. Doch nach fünf Minuten dann der brutrake Dämpfer. CFC-Kicker Tom Baugart stand nach der ersten Chemnitzer Ecke an der Strafraumgrenze völlig blank und verwandelte per Direktabnahme und mit dem Glück, dass der Ball noch von Justin Schau abgefälscht wurde, zum 2:1 für den CFC (51.). Und es kam noch dicker. Fünf Minuten später entschied Tobias Stockinger die Partie, als er ein zu kurzes Rückspiel auf Marius Liesegang aufnahm und auf 3:1 stellte (56.). Zwar bemühte sich der FCC weiter, das Ergebnis zu korrigieren und hatte auch mehr vom Spiel, doch sollte gegen tief stehende und auf Konter lauernde Gastgeber keine nennenswerte Möglichkeit mehr herausspringen. Den Schlusspunkt setzte der kurz zuvor ins Spiel gekommene Damer, der einen Freistoß von der Strafraumgrenze direkt zum 4:1 verwandelte - gleichbedeutend mit dem aus Jenaer Sicht ernüchternden Endstand (90.).